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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 1 – 2013

Interview mit Rektor Thomas D. Meier

10 Zett 1–13 / Hochschule auch im Ausland. Unsere Absolventinnen und Absolventen müssen sich in diesen überaus kompetitiven Feldern bewäh- ren. In Lehre und Forschung haben wir uns deshalb am in- ternationalen State of the Art zu orientieren. Und als grosse Kunsthochschule haben wir den Anspruch, diesen State of the Art auch mitzugestalten. Das geht nur, wenn wir international sichtbarer werden und eine höhere Präsenz erreichen. Eine gute Strategie bietet Gewähr dafür, dass wir uns konsequent an diesen Zielen orientieren, und zwar als Gesamtinstitution und nicht ausschliesslich punktuell und auf Ebene der Studien- gänge, wo ja bereits viel passiert. Was wird in der Strategie unter Internationales verstanden? Das ist eine einfache und gleichzeitig schwierige Frage. Man könnte vielleicht sagen, dass mit dem Begriff Internationa- les all das gemeint ist, wofür es Diskurse, Theorien, Praxen, Systeme und Märkte gibt, die über das Lokale oder Nationale hinausgehen. Der französische Sprachraum nennt das Phäno- men «mondialisation», ein Begriff, der – anders als Internati- onalisierung oder Globalisierung – stärker darauf fokussiert, dass das alles in unserer Welt geschieht und dass wir alle un- arbeitsfelder der künste sind international «Internationales» heisst eines von acht Teilpro- jekten der neuen Strategie der ZHdK, die derzeit entsteht. Rektor Thomas D. Meier erklärt, in- wiefern eine zusehends globalisierte Kultur die Hochschule herausfordert. Interview: Caroline Süess*. Bild: Johannes Dietschi Caroline Süess: Weshalb braucht die ZHdK eine Internationa- lisierungsstrategie? Thomas D. Meier: Die Arbeitsfelder der Künste und des De- signs sind international, und zwar in der Schweiz selber wie

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