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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 1 – 2013

kreter Handlungsmöglichkeiten für die Jugendlichen grosses Gewicht beimessen. Die Begleitung von Unterrichtsmodulen durch das CCES ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Ein anderer ist die Zu- sammenarbeit von Studierenden für ihre Abschlussarbeiten. Während der Workshops fanden sich zwei Tandems aus Stu- dierenden der ETH und der ZHdK zusammen. Studierende der ETH verstehen sich während dieses Prozesses in einem gewissen Sinn als wissenschaftliche Mentoren. Sie sind da- bei aber nicht in der Rolle reiner Faktenlieferanten, sondern beteiligen sich aktiv an der Auswahl der Inhalte. In einer der Pilotarbeiten befassen sich zwei Studierende der Vertiefung Interaction Design mit dem Thema des Wasserfussabdrucks. Ihr Plan ist es, den Begriff und seine Implikationen für unser Alltagsleben auf allgemein verständliche Art und Weise dar- zustellen. Dabei unterstützt sie ein ETH-Student der Umwelt- naturwissenschaften. Die Resultate seiner Recherche bilden einerseits die Faktenbasis für die Arbeit der Designer und andererseits die Grundlage für seine eigene Bachelor-Arbeit an der ETH. Das zweite Projekt wird die beteiligte ETH-Studentin der Atmosphären- und Klimawissenschaften gleich für den Un- terricht in ihrer eigenen Vertiefung brauchen können: Es geht um die Visualisierung eines Modellsturmes. Ein Designstu- dent der Vertiefung Scientific Visualization versucht dabei he- rauszufinden, in welcher Darstellungsform die Unmengen an Daten am verständlichsten (und am anschaulichsten) vermit- telt werden können. Das Projekt «Klima im Wandel» ist eine langfristig angelegte Kooperation. Von den Erfahrungen der Zusammenarbeit im Pilotprojekt werden die Absolventinnen und Absolventen der nächsten Jahrgänge profitieren. In eini- gen Jahren könnte eine Webplattform zur Verfügung stehen, die Schulen einen Fundus an anschaulichem Material und Visualisierungen für ihren Unterricht zur Verfügung stellt. Die Kontinuität auf diesem Weg ist bereits heute und über das De- partement Design hinaus gewährleistet: Zwei Studentinnen im Bachelor Vermittlung von Kunst und Design sowie ein Student im Master Design der Vertiefung Erkenntnis-Visualisierung werden für ihre Projekte mit dem CCES zusammenarbeiten. * Karin Seiler ist Dozentin in der Vertiefung Scientific Visualization (karin.seiler@zhdk.ch); Jonas Christen ist Wissenschaftlicher Assistent Scientific Visualization (jonas.christen@zhdk.ch), beide im Dept. Design. ** Das Swiss artists-in-labs Programm (ail), angesiedelt im Institute for Cultural Studies im Dept. Kulturanalysen und Vermittlung, ermöglicht Kunst- schaffenden eine enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um wechselseitige Perspektiven und Kunstprojekte zu zeitnahen Themen zu entwickeln. www.artistsinlabs.ch *** Das Kompetenzzentrum CCES der ETH Zürich bündelt aktuelle Studien im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit und publiziert die Ergebnisse für ein breites Publikum. www.cces.ethz.ch Bilder: Fides Velten, Annabel Krause, BA Design, Vertiefung Scientific Visuali- zation, Illustratives Konzept zur Unterstützung von Outreach-Veranstaltungen an Mittelschulen durch Wissenschaftler Ausstellung Alle erwähnten Arbeiten sind an der Diplomausstellung der ZHdK vom 1. bis 13. Juni 2013 an der Ausstellungsstrasse 60 zu sehen.

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