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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 1 – 2013

58 Zett 1–13 leute Fellowship am Institut für Theorie (ith) Das ith hat zum zweiten Mal das fünfmo- natige Fellowship für Theorie der Ästhetik besetzt: mit Michaela Ott, Professorin für ästhetische Theorien an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Philosophin, Filmwissenschaftlerin und Übersetzerin. Schwerpunkte ihrer Lehre bilden die Philo- sophische Ästhetik und Filmtheorie, Ästhetik und Politik, Ethik und Gendertheorie. Im Zentrum ihrer Lehrveranstaltungen an der ZHdK steht der thematische Komplex von Affektion/Affekte/Affizierung. Wie sind unsere Wahrnehmung, unser Geschmack, unsere Empfindungen zu verstehen? Wie ergibt sich unsere sinnliche Erfahrung? Gibt es Regeln, Gefüge, Dispositive des Affektiven? Die Fragen zielen auch nach den Affektionen in Bezug auf die Begründung einer Ästhetik, die aktiv-passive Fundierung des Sinn- lichen sowie auf Subjektivierungsprozesse, wie sie in der Kunstpraxis vorgezeichnet werden können. Entlang von Deleuze und anderen wird der theoretische Horizont ausgeleuchtet, vor dem die von Studierenden präsentierten Arbeiten besprochen werden. (Katrin Stowasser) Kurator des Salon Suisse an der Biennale Venedig Jörg Scheller, Dozent für Kunstgeschichte und Kunsttheorie im Departement Kunst & Medien, wurde von der Schweizer Kultur- stiftung Pro Helvetia zum Kurator des Salon Suisse 2013 ernannt. Der Salon Suisse bietet das offizielle Rahmenprogramm der Schwei- zer Beteiligung an der 55. Biennale von Venedig. Jörg Scheller widmet den diesjäh- rigen Salon Suisse dem Thema «Europäische Aufklärung in der heutigen globalisierten Kunstszene» (siehe auch Seite 62). www.biennials.ch Internationale Netzwerke Giaco Schiesser, Direktor des Departements Kunst & Medien, wurde in den Beirat von Entresol gewählt, zusammen mit unter anderen Elisabeth Bronfen und Philipp Sarasin, beide von der Universität Zürich. Bei Entresol, dem Netzwerk für Philoso- phie, Psychoanalyse und Wissenschaften der Psyche, praktizieren Einzelne und Institutionen verschiedener Disziplinen den undisziplinierten Austausch über die Psyche und ihre individuellen und kollek- tiven Ausdrucksformen. Das Wort Entresol stammt vom französischen «entre soleil» und bezeichnet einen Zwischenstock. Zwischen 1720 und 1731 existierte in Frankreich ein Club de l’Entresol, in dem sich prominente Aufklärer wie Montesquieu oder Saint-Pierre jeden Samstag im Zwischenstock des Hauses 7, place de Vendôme, in Paris zu politischen Diskussionen trafen. Der Klub wurde 1731 durch ein königliches Dekret verboten. www.entresol.ch Giaco Schiesser ist zudem in das Execu- tive Board der Society for Artistic Re- search (SAR) gewählt worden. SAR wid- met sich der internationalen Förderung und Vernetzung der «künstlerischen Forschung». SAR ist die Herausgeberin des «Journal for Artistic Research» und des innovativen «Research Catalogue».  http://jar-online.net/ Jörg Scheller. Foto: Zsu Szabó Michaela Ott

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