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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 1 – 2013

vermischtes Zett 1–13 63 -ausbildung die Frage, welchen Stellenwert Schauspielmethoden allgemein und insbe- sondere jene von Michael Tschechow für heutige Schauspielende einnehmen. Joanna Merlin Cultural Entrepreneurship Im Januar starteten die Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel und die ZHdK das Kooperationsprojekt «Cultural Entre- preneurship», das unter anderem von der Gebert Rüf Stiftung, der AVINA Stiftung, dem Migros-Kulturprozent und dem Bun- desamt für Kultur gefördert wird. Eines der Kernstücke des neuen Projekts ist der Aufbau eines gemeinsamen «Inkubators» an beiden Hochschulen. Dieses Angebot richtet sich an die Absolvierenden und Mitarbei- tenden in allen Bereichen des Designs, der künstlerisch-gestalterischen Disziplinen, der Musik und der Vermittlung. Der Inkubator wird voraussichtlich im Herbstsemester 2013 seinen Pilotbetrieb aufnehmen. Er unterstützt die Entwicklung und Gründung von eigenen Unternehmen, Spin-offs und marktreifen Produkten und Dienstleistungen sowie den Aufbau eines Kontaktnetzes in der Praxis. Ein angegliedertes Entrepreneurship Education Program unterstützt die Vermitt- lung von berufsbefähigenden Kenntnissen und Fertigkeiten. (Pietro Morandi) www.entrepreneurship.zhdk.ch Pietro Morandi, Projektleitung (pietro.morandi@zhdk.ch) Alphonse Muchas wegweisende Grafik Die Jugendstilplakate des tschechischen Gestalters Alphonse Mucha (1860–1939) sind fest in unserem Bildgedächtnis verankert. Ornamentale Theaterplakate und anmutige Produktwerbung versetzen uns zurück ins Paris der Belle Époque. Die Frauenfigur in fliessendem Gewand, mit Blüten und Ranken verziert und wallendem Haar, bildet das Zentrum Muchas grafischen Werks. Sorg- fältig modellierte er Hände und Gesicht der Schönheiten und betonte mit starker Linie die Konturen. Mal zeigen sie eine reale Person, mal ein Objekt der Begierde oder eine Allegorie. Das Museum Bellerive begibt sich auf Spu- rensuche in der Gebrauchsgrafik nachfol- gender Generationen und begegnet Alphonse Muchas künstlerischer Sprache in psyche- delischen Konzertplakaten und auf Platten- hüllen von Rockbands der amerikanischen Westküste der 1960er-Jahre. Dreissig Jahre später finden sich bei zeitgenössischen Manga-Künstlern stilistische Zitate, die sich überraschend stark auf Mucha beziehen. Insbesondere auf dessen Fähigkeit, Bewe- gungen festzuhalten. Was Alphonse Mucha einst aus der japanischen Kunst in sein Werk einfliessen liess, strahlt in den Arbeiten der Manga-Generation wieder auf Japan zurück. (Sabine Flaschberger) Ausstellung «Mucha Manga Mystery – Alphonse Muchas wegweisende Grafik»: bis 14. Juli 2013 Museum Bellerive, Höschgasse 3, Zürich Dienstag bis Sonntag: 10–17 Uhr, Donnerstag: 10–20 Uhr Fussspuren IX Vorhang auf für die Galavorstellung «Fuss- spuren IX» im Schauspielhaus Zürich! Lassen Sie sich von den jungen Nachwuchstalenten der Tanz Akademie Zürich (taZ) in den Bann ziehen. Von Februar bis April wurden die Choreografien von Dozierenden der taZ und internationalen Gastchoreografen für die Galavorstellung einstudiert. Die Proben sind Bestandteil des Ausbildungsprogramms und stellen für die Studierenden eine grosse Herausforderung dar. Schauspielhaus Zürich, Pfauen: Samstag, 18. Mai, 18 Uhr und Montag, 20. Mai, 15 Uhr www.schauspielhaus.ch www.zhdk.ch/tanzakademie Oben: Alphonse Mucha, «Die Künste – Tanz», Wandpaneele, 1898. © Galerie Katharina Bütti- ker, Zürich; Photo: Peter Schälchli Unten: Clamp, «Wish 3», Manga-Cover, 1997 by Kadokawa Shoten. Photo © Clamp/Carlsen Verlag, Hamburg 1999

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