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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015 - App ins Toni-Areal

Die ToniApp ist ein «digitales Sackmesser» für den Campusalltag

App ins Toni-Areal Wer das Toni-Areal zum ersten Mal betritt, ist überwältigt von seinen Dimensionen. Das Gebäu- de fühlt sich an wie eine kleine Stadt in der Stadt. Mit der ToniApp auf dem Smartphone wird der ZHdK-Campus zugänglicher. Andrea Zeller* Orientierung, Information und Navigation im Toni-Areal: Zu diesendreiPunktensolltendieInteraction-Design-Studieren- den im ersten Semester kleine Apps entwickeln. Heraus kam Witziges und Nützliches, vom Wörterbuch Toni Slang über die Restaurantkarte Toni Lunch bis hin zu den Toni Maps (siehe mobile.viad.zhdk.ch). Die Apps fanden Anklang im Departement Design. Hansuli Matter, Direktor des Departements, und Magnus Rembold, Dozent Interaction und Game Design, beschlossen, die Ideen weiterzuentwickeln und miteinander zu verbinden: Eine Art «digitalesSackmesser»fürdenAlltagimToni-Arealsollteher. Bedürfnisse erfragen und Potenziale ausschöpfen Um die App optimal auf die Bedürfnisse der «Toni-Bewohne- rinnen»und«-Bewohner»abzustimmen,wurdeeineUmfrage gestartet. Neunhundert Teilnehmende halfen mit, die Inhalte zu bestimmen. Und im April 2015 konnte Magnus Rembold, Projektleiter und Architekt der ToniApp, die Version 0 online schalten. Unter toniapp.zhdk.ch können nun Menüpläne an- geschaut, Stockwerkpläne durchforstet und Veranstaltungen gesucht werden. Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden – so ist zum Bei- spiel aus technischen Gründen kein Zugriff auf das Raum- reservierungs-System der ZHdK möglich. Dafür wird wohl bald ein neuer Aspekt hinzukommen: Mattias Bush hat als Diplomprojekt in der Vertiefung Cast /Audiovisuelle Medien einen Onlinemarktplatz entwickelt. Die entsprechende App sollineinenächsteVersionderToniAppeingebundenwerden. Sie entspricht dem Bedürfnis der Studierenden nach Vernet- zung und dem gemeinsamen Nutzen des riesigen kreativen Potenzials im Toni-Areal. In der Marktplatz-App können Profile und Portfolios erstellt und Mitwirkende für Projekte gesucht werden. Benötigt also beispielsweise eine Musikerin jemanden fürs Artwork ihrer CD, kann sie die Anfrage dort ausschreiben oder die Portfolios durchforsten. Jetzt mitentwickeln! Wie es mit der Entwicklung weitergeht, hängt gemäss Mag- nus Rembold von den Nutzerinnen und Nutzern ab. «Je mehr Personen einen konkreten Anwendungsfall schildern können, desto besser sind wir in der Lage, die App anzupassen», er- klärt der Entwickler. Er nimmt laufend Feedbacks entgegen und freut sich über jede Rückmeldung, egal ob klein oder gross, Lob oder Kritik. Hauptsache, die ToniApp nähert sich weiter der Form an, die sich die Bewohnerinnen und Bewoh- ner der Stadt in der Stadt wünschen. * Andrea Zeller ist Projektleiterin Hochschulkommunikation (andrea.zeller@zhdk.ch). toniapp.zhdk.ch Auch eine App beginnt auf Papier: Mattias Bush und Selina Steffen bei der Bedürfnisanalyse anhand des Papierprototyps zum Marktplatz. Fotos: Hannes Cullum Macht sich smart auf dem Screen: Robert Kriegs Prototyp «Toni Maps» ist einer von zahlreichen Prototypen, die Studierende entwickelten. Foto: Regula Bearth Hochschule / Zett 2–15 11

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