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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015 - Mehrspur – musikalische Leckerbissen im «Toni»

Rückblick auf das erste Jahr im Toni-Areal

48 Zett 2–15 / Musik Mehrspur – musikalische Leckerbissen im «Toni» Vieles hat sich für den Musikklub Mehrspur seit dem Umzug ins Toni-Areal geändert. Konzepte mussten überdacht und Schwerpunkte neu ge- setzt werden. Nicht zuletzt muss das Publikum gezielter angesprochen werden. Oliver Cornelius und Hans Peter Künzle ziehen Bilanz nach dem ersten, anspruchsvollen Jahr im Toni-Areal. Die Fragen stellte Daniela Huser* Daniela Huser: Ein Jahr Mehrspur im «Toni» – wo steht der Klub heute? OliverCornelius:Wirhabenunsakklimatisiertundfindenuns langsam zurecht. Der Wechsel ins Toni-Areal hat für uns viel geändert, wir mussten den Klub quasi neu bauen. Der neue Mehrspur ist punkto Grösse, räumlicher Anordnung und vor allem Lage nicht mit dem Klub an der Waldmannstrasse zu vergleichen. Neue Angebote mussten kreiert, Schwerpunkte anders gesetzt werden. Auch die Kostenstruktur hat sich ge- ändert: Wir sind hier viel stärker auf Einnahmen aus dem laufenden Betrieb angewiesen. Der Start war schwierig, nun geht es aber stetig aufwärts. Hans Peter Künzle: Der Musikklub befindet sich noch im- mer in der Konsolidierungsphase, weitere Verbesserungen stehen an. Hat sich das Publikum im «Toni» geändert? Oliver Cornelius: Der Mehrspur am Bellevue hat als Musikbar funktioniert, die auch mal spontan von Passantinnen und Passanten besucht wurde. Heute müssen wir das Publikum für ein Konzert gezielt ansprechen. Hans Peter Künzle: Das Laufpublikum fehlt weitgehend. Es besuchen auch weniger Studierende und Dozierende die Konzerte. Gibt es neue Angebote? Oliver Cornelius: Ja, wir sind laufend daran, bestehende zu überarbeiten und neue zu entwickeln. Frisch gestartet ist eine Open-Mic-Veranstaltung. Und die Studierendenorganisation SturZ gibt künftig monatlich eine Party mit offener Bühne, die allen ZHdK-Studierenden zur Verfügung steht. Was ist ab dem Studienjahr 2015/16 geplant? Oliver Cornelius: Neu werden auch die Master-Konzerte Jazz im Mehrspur stattfinden – darüber freue ich mich sehr! Und zum Saisonstart werden wir zwei besondere musikalische Leckerbissen präsentieren. Wenn Ihr einen Wunsch frei hättet, wen würdet Ihr in den Klub holen? Oliver Cornelius: Das ist schwer zu beantworten, weil ich persönlich Musik verschiedener Stilrichtungen mag. Aber es wäre toll, das Aaron Goldberg Trio erneut im Klub zu ha- ben; Sharon Jones & The Dap-Kings würde ich auch herzlich willkommen heissen. Hans Peter Künzle: Der Club soll nach wie vor die Arbeit im Studienbereich Jazz und Pop der ZHdK abbilden, von daher habe ich keine Wünsche. * Daniela Huser ist Kommunikationsbeauftragte Departement Musik (daniela.huser@zhdk.ch). Oliver Cornelius ist Geschäftsführer Musikklub Mehrspur, Prof. Hans Peter Künzle ist Leiter Jazz und Pop, Departement Musik (oliver.cornelius@zhdk.ch, hanspeter.kuenzle@zhdk.ch). Rockte den Musikklub Mehrspur mit ihrem Bachelor-Pop-Projekt «Trip Rock»: Sängerin Hannah Bissegger mit Band, im Bild Beda Mächler. Foto: Regula Bearth

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