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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015 - Wie «Zett» beim Publikum ankommt

Ergebnisse einer Onlineumfrage

Hochschule / Zett 2–15 57 Wie «Zett» beim Publikum ankommt Im März hat das Redaktionsteam eine Online­ umfrage bei den Leserinnen und Lesern von «Zett» durchgeführt. Die Ergebnisse sollen in den geplanten Relaunch des Magazins einfliessen. Eine Zusammenfassung von Caroline Süess* Das Hochschulmagazin «Zett» erscheint seit der Gründung der ZHdK 2007. Es hat sich parallel zur Hochschule stetig weiterentwickelt, jetzt steht ein Relaunch an. Deshalb wollte das Redaktionsteam wissen, wie das aktuelle Magazin an- kommt. Zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen wurden sämtliche ZHdK-Angehörigen sowie externe «Zett»-Lese- rinnenund-Leser.DamitspiegelndieErgebnissedieMeinung der aktuellen, tendenziell am Magazin (kritisch) interessier- ten Leserschaft wider, können aber nicht als gesamthaft re- präsentativ betrachtet werden. Auch die Anzahl der Teilneh- menden lässt keine allgemeinen Schlüsse zu. Nichtsdestotrotz liefert die Befragung wertvolle Anhaltspunkte und zahlreiche qualitative Inputs. Wer hat teilgenommen? 308 Personen – gut 5% der Angeschriebenen – haben an der Umfrage teilgenommen. Von diesen beantworteten 235 sämtliche Fragen. 52% aller Teilnehmenden sind weiblich. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre. ZHdK-Angehörige ma- chen gut die Hälfte der Teilnehmenden aus (Dozierende 19%, Studierende 18%, Mitarbeitende 16%). Die meisten ZHdK- Angehörigen (85 Personen) kommen aus dem grössten De- partement der ZHdK, dem Departement Musik. Ebenfalls gut vertreten ist das Departement Darstellende Künste und Film (43 Personen). 20% der Teilnehmenden sind ehemalige ZHdK-Angehörige. Mit 28% sind auch Personen ausserhalb der ZHdK gut vertreten. Sie sind vor allem in den Bereichen Bildung (35%) und Verwaltung (19%) tätig. Warum wird das «Zett» gelesen? Für 51% der Befragten ist «Information» der zutreffendste Grund, warum sie das «Zett» lesen. Für jeweils 12% sind «Inspiration» und «Unterhaltung» «völlig zutreffend». 71% finden die Aussage «Im ‹Zett› wird eine verständliche, klare und angemessene Sprache verwendet» «völlig zutreffend» oder«zutreffend».SinddieArtikelauchspannend?69%geben darauf eine positive Antwort. Die journalistische Qualität wird ebenfalls mehrheitlich positiv beurteilt (60%). Die Ge- staltung finden 65% «klar und übersichtlich», 57% «attraktiv und inspirierend». Was interessiert? Wie oft? Weiter waren die Befragten dazu aufgefordert, ihr Interesse an verschiedenen Themen auf einer 6-stufigen Skala auszu- drücken. Am meisten interessieren «kommende Projekte und Anlässe», es folgen «Forschungswelt», «Studierendenalltag», «abgeschlossene Projekte und Anlässe», «Menschen hinter den Kulissen (z.B. Hausdienst)», «Hochschulleitung» und «Alumni». Unter den journalistischen Formen sind «Inter- views und Porträts» besonders beliebt, aber auch «Repor- tagen und Features». Weniger gut schneiden «Essays» und «Umfragen» ab. Das «Zett» erscheint dreimal pro Jahr. Gerade richtig, finden 76%. Für 16% könnte es öfter erscheinen. Knapp zwei Drittel lesen alle drei Ausgaben. Mit dem durchschnittlichen Umfang von 64 Seiten sind gut zwei Drittel zufrieden, für ein knappes Drittel ist das zu viel. Wer soll schreiben? Print oder online? Auf die Frage, wer in Zukunft im «Zett» schreiben soll, fin- den drei Viertel: «Studierende» sowie «Mitarbeitende und Dozierende». Die Hälfte wünscht sich «Personen mit jour- nalistischer Erfahrung», 27% «Journalistinnen und Jour- nalisten». Was ist am zukünftigen «Zett» am wichtigsten? «Eine gedruckte Ausgabe» (66%), «ein Schwerpunktthema pro Ausgabe» (53%), «eine immer wieder von Neuem über- raschende Gestaltung» (35%). Ein Onlinemagazin wünschen sich 31%, eine App 11%. Für «eine gemischtsprachige Ausgabe (Englisch und Deutsch)» können sich 29% erwärmen. Ein Viertel findet: «Das ‹Zett› bleibt, wie es ist.» Und jetzt? Nebst der Leserumfrage wurden Expertinnen und Experten befragt, andere Hochschulmagazine zum Vergleich beige- zogen, und es fand ein Workshop mit dem Redaktionsteam statt. Aufgrund der Ergebnisse wird ein Vorschlag für die zukünftige Weiterentwicklung des «Zett» erarbeitet, dieser soll 2016 umgesetzt werden. * Caroline Süess ist Projektleiterin Hochschulkommunikation (caroline.sueess@zhdk.ch).

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