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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015 - Innovative Technologien, verantwortungsvolles Miteinander

Das Informationstechnologie-Zentrum stellt sich vor

60 Zett 2–15 / Hochschule Innovative Technologien, ver- antwortungsvolles Miteinander Im Toni-Areal mit seinen 3000 Mitarbeitenden und Studierenden der ZHdK müssen informati- onstechnische ­Abläufe reibungslos ineinander- greifen. Erst wenn es irgendwo harzt, wird den Nutzenden ansatzweise bewusst, welche Kom- plexität sich dahinter verbirgt. Genau hier kommt das Informationstechnologie-Zentrum (ITZ) voll zum Einsatz. Mareike Spalteholz* Wo viel Kreativität herrscht, erleichtert das ITZ mit Regeln und Strukturen als «Insel der Vernunft» den Arbeitsalltag deutlich. Im Zentrum dieser «Insel» steht die Pflege eines respektvollen und kollegialen Miteinanders. Wie bei den ein- zelnen Rädchen und Schrauben einer Maschine ist im ITZ jede Funktion und Rolle von gleicher Wichtigkeit. Im sicht- baren Bereich bieten die Supporter aktive technische und manchmal auch seelische Unterstützung. Unsichtbar im Hin- tergrund arbeiten die Systemingenieure an der Infrastruktur, dem eigentlichen Kern der IT, um eine informationstechnisch einwandfreie Basis zu gewährleisten. Eine wertschätzende Haltung untereinander schafft Platz für unterschiedliche Charaktere. Diese bilden den vertrauten «IT Groove», auf dessen Grundlage konstruktives effizientes ArbeitenundeinTopserviceerstmöglichwerden.DerEinsatz und die Entwicklung von Open-Source- und freier Software sind dabei wichtige Aspekte der IT-Philosophie. Darüber hi- naus ist das ITZ motiviert, mit seiner derzeitigen Kampagne für ein «verantwortungsvolles Miteinander» diese vertrau- ensvolle Offenheit im ganzen Toni-Areal zu verbreiten und für nachhaltig gute Stimmung zu sorgen. IT-Ausfälle sind unmittelbar spürbar ImIT-gestütztenBetriebdesToni-ArealskannesauchzuStö- rungen kommen. Die Auswirkungen grösserer Zwischenfälle wären empfindlich spürbar: Würden Profile und Passwörter nicht mehr funktionieren, stünde man vor verschlossenen Türen und wichtige Informationen wären nicht zugänglich. Das Medien- und Informationszentrum könnte keine Auslei- hen tätigen und müsste den Bibliotheksbetrieb einstellen. Die Museumssammlungen hätten keinen Zugang zum digitalen Objektarchiv. In der Administration könnte kein Zeugnis oder Diplom ausgestellt werden. Löhne würden nicht ausbezahlt. Wäre auch die Campus Card ausser Betrieb, könnte man nicht einmal das Mittagessen bargeldlos bezahlen. Fielen noch E-Mail und Netzwerk aus, käme der komplette Kommunika- tionsfluss der ZHdK zum Erliegen. Scheinbar Einfaches hat komplexen Hintergrund Das ITZ besteht aus verschiedensten Fachspezialistinnen und -spezialisten, die die IT-Infrastruktur betreuen, Projekte aufgleisen, Software entwickeln und aktiv Support leisten. 41 Mitarbeitende bevölkern das zentral gelegene Büro im Raum 4.K01. Die meisten ITZler sind für die Laufkundschaft unsichtbar. Sichtbarer Andockpunkt für alle ZHdK-Ange- hörigen ist der «Shop ITZ». Dort erhalten die interessierte Dozentin oder der verzweifelte Student direkten Support und können Hard- und Software vergünstigt beziehen. ZHdK-Angehörige können einfacher mit abstrakten oder schwierigen Situationen umgehen, wenn sie angemessen informiert sind. Neu unterstützt die Kommunikationsbe- auftragte des ITZ den internen und externen Kommunika- tionsfluss. Sie sorgt für die nötige Transparenz, damit das ITZ bei Zwischenfällen schnell und gezielt eingreifen und informieren kann. Von der Planung zum Erfolg Die Projektleitenden des ITZ betreuen und koordinieren den gesamten Ablauf von Projekten wie dem neuen Vorlesungs- verzeichnis oder der Einführung der Forschungsdatenbank. In ihrer Zusatzfunktion als Produktmanager widmen sie sich dem Produkt selbst und sorgen für eine Balance zwischen Kundenbedürfnis und Qualität des Produkts. Da sie auch Entwicklungsprojekte betreuen, arbeiten sie eng mit den hauseigenen Softwareingenieuren zusammen, über welche nur wenige Hochschulen verfügen. Diese entwickeln eigene Produkte wie das Ausleihsystem Leihs, das Medienarchiv der Künste oder auch die Raumreservation RaumRes mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit. Die entstandenen Eigenentwick- lungen werden weltweit eingesetzt. Digital Natives Meet Silver Surfers Stolz ist das ITZ auf seine Informatiklernenden, die in einer vierjährigen Ausbildung aktiv in Support, Systemtechnik und Entwicklung ausgebildet werden. Sie lernen an konkreten Fällen, informationstechnische Lösungen einzusetzen. Be- treut werden sie durch den Berufsbildner, der sie Schritt für Schritt aufs zukünftige Berufsleben vorbereitet, unterstützt durch spezialisierte Fachverantwortliche. Der frische Wind der Digital Natives belebt den «IT Groove» und stärkt und bereichert das ITZ nachhaltig. * Mareike Spalteholz ist Kommunikationsbeauftragte Informationstechnologie-Zentrum (mareike.spalteholz@zhdk.ch). www.zhdk.ch/miteinander Wie bei den einzelnen Rädchen und Schrauben einer Maschine ist im ITZ jede Funktion und Rolle von gleicher Wichtigkeit.

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