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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015 - Hochschulversammlung

64 Zett 2–15 Hochschulversammlung Die Rubrik Hochschulversamm- lung (HSV) bringt Gegeben- heiten, Fragen und Positionen zur Sprache, die es aus Sicht der Mitwirkungsgremien wert sind, auch in erweiterter Runde diskutiert zu werden. Mitwirkung an der ZHdK Mitwirkung kann in vielen Feldern bedeut- sam werden. Sie kann heissen, bei der Arbeit nachzudenken,AnschlüsseundÜbergängezu berücksichtigen und das grössere Ganze im Auge zu behalten, Wissen zu teilen, Dinge zu ermöglichen, statt den Aufwand zu beklagen, konstruktiv zu kritisieren und bereit zu sein, an Verbindlichkeit und Qualität mitzuarbei- ten. Diese persönlichen Haltungen tragen Grossartiges zur Hochschule bei. Genauso wichtig ist der Einsatz auf insti- tutioneller Ebene als Teilnehmende an Worldcafés, in Arbeitsgruppen, in schlanken Teams zur schnellen Problemlösung oder im Vertretergremium des eigenen Standes. Für jede Fragestellung gibt es die richtige Zeitdosierung und Besetzung. Eine dyna- mische Hochschule verfügt über verschie- dene Instrumente der Mitwirkung, die ihr Vitalität verleihen und die Anpassungsfähig- keit an veränderte Ansprüche sicherstellen. Die Hochschulversammlung ist eher auf der langsamen Seite des Spektrums angesiedelt. Ihre Rechte sind klar umschrieben und haben oft eine politische, strukturelle oder organi- satorische Dimension. Wozu sie befugt ist? Hier ist es nachzulesen: j.mp/mitwirkung Wer sich also einbringt in den Alltag, das effiziente Kleinteam oder die langfristige Mitwirkung: Willkommen in der konstruk- tiven Partizipation! Ein herzliches Danke- schön für lebendige Mitwirkung gilt der langjährigen Präsidentin der HSV, Lucia Degonda! Irene Sommer What’s up? Senat: Erfreulicherweise hat der Austausch im Senat zugenommen, seit alle Bereiche der ZHdK im «Toni» vereint sind. Man trifft sich auch zwischen den Sitzungen im Haus. Diesen Kontakt wünscht sich der Senat mit allen Dozierenden: Anliegen jeglicher Art sollen über die jeweiligen Vertretungen in den Senat eingebracht werden! Künftig soll einmal je Semester per Mail über wichtige Themen und Aktivitäten informiert werden. Im vergangenen Studienjahr war das wich- tigste Traktandum die Revision der kanto- nalen Personalverordnung der Zürcher Fach- hochschule (PVF): Anstellungsbedingungen und Personalkategorien sollen neu definiert werden. Weitere wichtige Themen waren die Einführung der Unterrichtsevaluation, die neue Departementsordnung und natürlich Freud und Leid im Toni-Areal. Serge Lunin Personalrat: Das administrativ-technische Personal war durch den Umzug und unvor- hergesehene Problemstellungen im Toni- Areal anfangs sehr beansprucht. So dauerte es fast ein Jahr, bis die erste Vollversamm- lung stattfand. Wichtigstes Thema war die Raumsituation (Verfügbarkeit, Infrastruk- tur, Reservationsprozess). Mit Matthias Schwarz war der richtige Gast vor Ort, um über zahlreiche Themen zu informieren. Eine anregende, kritische und engagierte Diskussion rundete die Veranstaltung ab. Von grosser Bedeutung ist die neue Departe- mentsordnung. Sie sieht vor, dass jedes Mitwirkungsgremium eine Vertretung in die Departementskonferenz entsendet. Diese Chance gilt es zu nutzen, um Anliegen direkt zu diskutieren. Bei Fragen steht die zuständige Vertretung im Personalrat gerne zu Verfügung. In Zukunft soll in jedem Semester eine Voll- versammlung mit einem konkreten Schwer- punktthema stattfinden. Judith Hunger Mittelbaurat: Der Mittelbaurat setzt sich intensiv dafür ein, dass für die Wissen- schaftlichen Mitarbeitenden und die Assi- stierenden in der Forschung sowohl eine längerfristige Laufbahnplanung wie auch eine bessere Vernetzung möglich werden. Er hofft, zusammen mit den Verantwortlichen der Forschung Wege dafür zu finden, diese Bedingungen zu optimieren. Zudem behält der Mittelbaurat die Verpfle- gungssituation im Toni-Areal weiter im Auge, nicht zuletzt in Bezug auf den allgemein hohen Lärmpegel, der den Wert der Mit- tagspause schmälert. Martin Zimmermann SturZ: Im Frühlingssemester 2015 hat Fernando Scarabino (Departement Musik) das Präsidium übernommen und setzt sich seither gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstands für eine Revision der SturZ-Struk- turen ein, die zur langfristigen Sicherstellung der erfolgreichen Bewältigung der Kernauf- gaben im Vorstand und in den teils neuen SturZ-Departementsräten (bisher Fach- schaften) beitragen soll. Im Mai war SturZ Gastgeber der Delegiertenversammlung des Verbands Schweizer Studierendenschaften (VSS), in deren Rahmen ein Positionspapier zum 3. Zyklus an Fachhochschulen sowie die Mitgliedschaft in zwei nachhaltigen Verbänden abgesegnet wurden. Aktuell sind die Integrierung erwerbsbezo- gener Transferkompetenzen und eine verbes- serte Feedbackkultur ins Dossier Lehre, die Gleichstellung im Toni-Areal sowie Gross­ events für Studierende im Herbstsemester 2015 (Designathon, 25.–27. September, Social Innovation Summit, 31. Oktober, Toni-Märt, 5. Dezember). Fernando Scarabino

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