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Zett – Das Magazin der Zürcher Hochschule der Künste – 2 – 2015

Veranstaltungen Zett 2–15 67 Designathon Vom 25. bis 27. September findet der erste Designathon in der Eingangshalle des Toni- Areals statt. Formal orientiert sich der Event an den sogenannten Hackathons, mitma- chen können sowohl Studierende als auch Nichtstudierende aus dem In- und Ausland, die sich am Event in Teams organisieren. Ziel ist, Synergien zwischen den Designdis- ziplinen zu schaffen, Studierende national zwischen den Hochschulen zu vernetzen und Verbindungen zu nicht akademischen Spar- ten zu knüpfen. Innovative, frische, visionäre, aber auch kritische Ideen sollen generiert werden, welche die Vielfalt der Disziplin Design aufzeigen. Den teilnehmenden Teams, die 48 Stunden unter einem vorgegebenen Thema arbeiten, winken Preise in mehreren Kategorien. Bewertet werden die in einer einminütigen Präsentation vorgestellten Arbeiten von einer Fachjury. Design Talks und visuelle Präsentationen umrahmen die Veranstaltung. Nadja Müller Designathon Freitag, 25., bis Sonntag, 27. September, Toni- Areal, Eingangshalle, angrenzende Hörsäle und Kaskadenhalle, Pfingstweidstrasse 96, Zürich Anmeldung: www.designathon.ch Konzert Arc-en-Ciel: «Heureka!» Das Ensemble für zeitgenössische Musik der ZHdK eröffnet dieses Jahr mit seinem Konzert unter der Leitung von Jonathan Stockhammer die Tage für Neue Musik Zürich. Das Programm thematisiert Werke, deren erste Aufführungen mit einem teils fast schockartigen Erfahren neuer musikalischer Perspektiven einhergingen. Iannis Xenakis ist mit drei Stücken vertreten («Métaux», «ST/10–1,080262» und «Peaux» aus «Plé- iades»), begegnen wird man auch Werken von Henryk Mikołaj Górecki («Genesis II») und Karlheinz Stockhausen («Gesang der Jünglinge»). Im Zentrum des Programms steht das grandiose Stück «Essaims-Cribles» (1986) von Michael Jarrell. Die räumliche Bewegung, geometrische Figuren und Bild- vorstellungen inspirierten ihn zu einem fulminanten Konzert für Bassklarinette und Ensemble, das ursprünglich für ein Ballett geschrieben wurde. Leicht wird nachvoll- ziehbar, wie die Tonsetzung eines jungen Komponisten in ein «Hurra, ich habs!» kippen kann. dhu Konzert Donnerstag, 12. November, 19.30 Uhr, Toni-Areal, Konzertsaal 3, Ebene 7, Pfingstweidstrasse 96, Zürich Teppich konkret Teppich (2005) von Gottfried Honegger, Kunstge- werbesammlung Museum für Gestaltung. Foto: Umberto Romito Gottfried Honegger zählt zu den internatio- nal wichtigsten konkreten Künstlern seiner Generation. Zunächst als erfolgreicher Werbegrafiker in Paris, Zürich und New York tätig, beschloss Honegger Ende der 1950er-Jahre, sich ganz der freien Kunst zu widmen. Sein Interesse an der Gestaltung und ihrer Anwendung im Alltag aber ist geblieben. So hat er immer die Haltung vertreten, dass Kunst und Leben unmittelbar miteinander verbunden sein sollten. In den vergangenen fünfzig Jahren hat der Künstler mehrere grossformatige Teppiche entworfen, die for- male Strenge mit einer poetischen Dimension vereinen. 14 dieser Arbeiten – einige aus der Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung – sind in einer Ausstellung in der Eingangshalle des Toni-Areals zu sehen und zeigen, dass ein Teppich den gleichen Stellenwert einnehmen kann wie ein Bild an der Wand oder eine Skulptur im Raum. lve Ausstellung «Gottfried Honegger – Teppich konkret», bis 1. November Museum für Gestaltung, Eingangshalle, Toni- Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich Opening Doors Im Oktober findet eine Premiere der beson- deren Art statt: Erstmals ist das hochschul- eigene Orchester der ZHdK im grossen Konzertsaal zu erleben. Dessen ausgeklügelte Akustik stellt das Sinfonieorchester mit drei stilistisch und klanglich unterschiedlichen Werken der Romantik auf die Probe (Liszts «Les Préludes»; Rachmaninows «Klavier- konzert Nr. 2»; Brahms’ «Sinfonie Nr. 2»). Mit auf der Konzertbühne werden zwei illustre und erfolgreiche Dozenten sein: Konstantin Scherbakov am Klavier und Johannes ­Schlaefli am Dirigentenpult. Das- selbe Programm gelangt am 11. Oktober auch im Stadthaus Winterthur zur Aufführung, wo das Orchester der ZHdK als Gast des Musikkollegium Winterthur aufspielt. dhu Orchesterkonzerte Donnerstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr, Toni-Areal, Konzertsaal 3, Ebene 7, Pfingstweidstrasse 96, Zürich Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr, Stadthaus, Stadthaus- strasse 204a, Winterthur www.musikkollegium.ch Mozart und Bruckner Im Dezember lädt das Orchester der ZHdK in die Tonhalle Zürich und ins Casino Frauenfeld. Es befasst sich mit der selten aufgeführten 6. Sinfonie Anton Bruckners, die er selbst als seine keckste bezeichnete und nach Fertigstellung keiner Überarbei- tung mehr unterzog. Am Dirigentenpult steht bei Bruckner Christian Zacharias, der weltweit auch als exzellenter Pianist auftritt. Von seinen solistischen Qualitäten kann man sich dann in Mozarts «Klavierkonzert Nr. 25» überzeugen – einem Werk, das der Komponist in der produktivsten Phase seines kurzen Lebens geschaffen hat und das einige kompositionstechnische Besonderheiten und Neuerungen aufweist. dhu Orchesterkonzerte Dienstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich www.tonhalle.ch Mittwoch, 16. Dezember, 20 Uhr, Casino, Bahn- hofplatz, Frauenfeld www.konzertgemeinde.ch

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